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Wir lernten Hürden, Mauer und Reifen, wir trainierten Schrägwand und Laufsteg, wir übten Tunnel und ganz viel Slalom und – „Randy“ war gut !
“Wann laufen wir denn endlich unser erstes Turnier ?”
“Ohne BH kannst du kein Turnier laufen ?”
“Wieso BH, ich bin doch ein Mann !”
Ach so, BH heißt „Begleithundeprüfung“ und ist Voraussetzung für eine Agility-Karriere. Außerdem muss man Mitglied in einem „ordentlichen“ Hundesportvereins sein.
So trainierten wir auf´s Neue: Fuß mit und ohne Leine, Sitz und Platz aus der Bewegung, Ablegen und Abrufen und vieles mehr.
Marita Liss von den „Charming boys“ hat kürzlich in der Beardie-Revue über ihre Erfahrungen beim BH-Training berichtet, uns erging es ähnlich !
Auf den Einwand meinerseits, mein Hund könne wegen der langen Haare bei der Fuß-Übung nicht so dicht an meinem linken Bein kleben, empfahl man mir, ihm doch die rechte Vorderpfote zu rasieren !!
Wir haben die BH aber trotzdem bestanden !
Jetzt konnten wir endlich ins „Agility“ einsteigen und brachten bei unserem ersten Turnier in A 0 gleich einen Pokal mit nach Hause.
Uih – das macht ja richtig Spaß! Nächstes Wochenende gleich wieder ein Turnier, diesmal in A 1, und schon wieder standen wir auf dem Treppchen! Natürlich ging es nicht so weiter, doch innerhalb von 13 Monaten sind wir von A 0 in die höchste Klasse A 3 aufgestiegen.
Nun mischen wir in der bayerischen Agility-Szene mit, mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. Aber das Wichtigste: „Randy“ liebt „Agility“, denn „Agility is fun“! Sie kann gut zwischen Training und Wettkampf differenzieren, arbeitet meist sauber und lässt sich prima führen. Sie hat noch nie auf einem Turnier eine Stange abgeworfen
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